Ein Besuch in Dresden

( Foto: Innenhof Zwinger )
Dresden das "Elbflorenz des Ostens " ist mehr als nur einen Besuch wert. Am bekanntesten
sind natürlich der Zwinger und die Semperoper. Aber auch der Aufbau der 1945 zerstörten
Frauenkirche geht rasch vorwärts. Im Jahre 2006 soll der Wiederaufbau der protestantischen
Kirche auf dem Neumarkt beendet sein. Bei einer Besichtigung des Inneren kann man seinen
finanziellen Beitrag dazu leisten. Unweit von hier beginnt der berühmte Fürstenzug. Auf fast
25000 Meißner Porzellanfließen , 100 m lang wird dem sächsischen Herrscherhaus Ehre
gemacht. Der Weg führt uns dann weiter zur imposanten Hofkirche. Dahinter steht das Schloss,
die Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige bis zum Jahre 1918. Hat man
dieses hinter sich gelassen steht man auf einem weitläufigen Platz und hat die Semperoper
genau im Blickfeld. Ein Besuch dieses Hauses ist immer ein Erlebnis. Von diesem Platz aus
erreicht man in wenigen Augenblicken den berühmten Zwinger. Hier ist nicht nur die
Gemäldegalerie , das " Grüne Gewölbe " oder die Rüstkammer sehenswert. Der wunderbar
angelegte Innenhof mit seinen Springbrunnen und Blumen lädt genauso zum verweilen ein.
Bei schönem Wetter sind die Brühlschen Terrassen mit Elbblick wunderbar zum flanieren und
einkehren. Aber schöne Aussicht hat ihren Preis. Wer dann noch nicht genug hat, kann sich in
das neuere Dresden stürzen und die neu erbauten Kaufhäuser an der Prager Straße besuchen.
Für einen umfangreicheren Ausflug empfehlen sich die tollen Stadtrundfahrten. Diese starten in
der Nähe der Frauenkirche und am Postplatz. Dabei kommt man auch den berühmtesten
Milchladen zu sehen oder das Schloss Pillnitz mit seinem großen Garten und der 220 Jahre alten
Riesenkamelie. Auf eigene Faust kann man das Jagdschloss Moritzburg und die
Porzellanmanufaktur Meißen besuchen. Leider ist in Meißen alles sehr teuer, aber das
anschauen lohnt sich schon.